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Im Zwiespalt

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Im Zwiespalt, so fühlte ich mich Anfang dieser Woche. So hatte ich auf einer Internetseite einen Aufruf gelesen, an einer Mediatation zur aktuellen Ölkatastrophe teilzunehmen. Ich habe mir das Ganze durchgelesen und nur Bahnhof und Kofferklauen verstanden. Das war mir alles viel zu kompliziert. Noch ein paar Tage abwarten, dann kommen die Instruktionen was zu tun sei. Aber wenn man dieses liest, ist man einer der 1400  Menschen und und und......

Ich habe nur gedacht, warum ist das wieder nichts für mich. Die machen bestimmt alle mit und was ist mit mir los? Nein, ich will nicht, das ist mir zu kompliziert. Ich hatte überhaupt keine Resonanz darauf. Oohhh, was ist denn mit mir wieder los. Ich verstehe das nicht.... Alle anderern......

Nun gut, habe ich mir gedacht, dann ist das eben so. Sollen sie doch machen, eine mehr oder weniger, darauf kommt es nun auch nicht an. Und trotzdem, ich habe der Homepage-Besitzerin immer vertraut. Wieso setzt sie so etwas in Netz. Da kann doch was nicht stimmen. Sie schrieb zwar, der Artikel sei unkorrigiert und nicht überarbeitet hinzu. Was ist bloss wieder mit mir los?

2 Tage später kam dann eine Riesen-Erleichterung für mich. Ein neues Statement auf der Internetseite, allerdings aus einer anderen Quelle, in dem zu lesen war: Ja, lauft ihr denn jedem hinterher, der euch aufruft der Erde zu helfen?! Prüft erstmal in eurem Inneren. Was ist da für eine Resonanz in dir? Hör auf dein Herz, auf dein Inneres.

Ja, das war wirklich eine Erleichterung für mich, zu merken, mein Gefühl hat mich nicht getrügt. Dennoch war ich verunsichert. Alle Welt meditiert, schickt irgendwo irgendwelche Strahlen hin und ich denke: Nein, das ist nichts für mich. 

Auf jeden Fall hat es mich bestärkt, mich davon nicht durcheinander bringen zu lassen. 

 

 

 

 

Mein Umzug

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Seit knapp 3 Wochen bin ich nun umgezogen. Vieles ist schon an seinem Platz, vieles auch noch nicht. Vieles musste weggeworfen und entsorgt werden und einiges habe ich behalten.

Jeder Umzug hat etwas Gutes, so finde ich. Ich ziehe ja nun gern und auch oft um. Nicht, dass es eine Leidenschaft von mir ist, aber so nach einiger Zeit 1,5 bis 2 Jahren stelle ich mir die Frage, wo geht es jetzt als nächstes hin. Jetzt bin ich wieder nach Bad Iburg gezogen. Vor ca. 10-12 Jahren wohnte ich hier schon einmal und jetzt habe ich mich entschieden, wieder hier hin zu ziehen, weil ich diesen Ort einfach mag. 

Wald, Wasser und Hügel prägen diesen Ort. Nicht zu vergessen das Schloss und den Charlottensee, die Kneippbecken und den Kurpark. Abends Füsse waschen im Kneippbecken...Lachanfall

Hier ist die direkte Grenze zum Münsterland. Schon wenige Meter weiter fängt NRW an. Ich denke oft, irgendwie ist die Energie hier hinter diesem Urberg schon anders. Urberg, so nennt sich der Berg, an dem ich jetzt wohne und auch schlafe, direkt auf einem schlafenden Berg - fällt mir gerade auf. Lassen wir ihn lieber schlafen. Obwohl, vielleicht ist es auch ein schlafender Drache. Wer weiß....

Lange habe ich mir Zeit gelassen mit dem Schreiben, ich weiß. Aber ich war 4 Monte lang mit mir selber beschäftigt. Irgendwie gab es für mich nichts zu schreiben. Diese 4 Monate waren zwar alles andere als ereignislos, aber es war nicht die Zeit dafür da. 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. Juli 2010 um 17:52 Uhr
 

Kloster auf Zeit

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Kloster auf Zeit!

Ja, das beschäftigt mich schon länger. Einfach mal vier oder sechs Wochen in einem Kloster verbringen. Warum? Das weiß ich selber nicht so genau. Vielleicht ist es die Einfachheit, oder die Erinnerung an vergangene Zeiten, eher spirituelle Gründe, die Suche nach sich selber?

Es werden ja immer mehr Menschen, die solche eine Auszeit planen.

Urlaub im Kloster ist ja auch machbar, das ist aber nicht mein Ding. 14 Tage Urlaub im Kloster mit allen Annehmlichkeiten. Ich habe mich mal im Internet umgesehen - da gibt es ganz bescheidene Herbergen oder auch sehr angenehme Kloster, gegen einen entsprechenden Preis, der dann auch bei ca. 100 Euro pro Übernachtung liegt. Aber immerhin - Urlaub im Kloster.

Kloster auf Zeit heißt aber eher - am klösterlichen Leben teilnehmen. Mit allem, was dazu gehört. Morgens früh aufstehen und abends spät ins Bett. Arbeiten im Kloster ist auch machbar - etwas Arbeiten im Klostergarten, sich um die Gäste des Klosters kümmern, oder arbeiten in der Klosterküche.

Auf jeden Fall - Ruhe, Innere Einkehr. Wahrscheinlich auch kein Fernsehen, raus aus dem Alltag, nachdenken über das eigene Leben und sich selber. (Das sind so meine Gedanken zu diesem Thema).

Wie ich gelesen habe, sollte man ungefähr ein halbes Jahr, bevor man plant, in ein Kloster auf Zeit zu gehen, sich umschauen und informieren.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 10. März 2010 um 10:30 Uhr
 

Mein Karfreitags-Traum

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Ostern ist vorbei und mein ganz persönlicher Sumpf und Morast ist auch durchwandert.

Schon ca. eine Woche vor Ostern hatte ich das Gefühl mir geht es mental so schlecht, wie schon seit langem nicht mehr. Karfreitag war diese Befindlichkeit dann auf ihrem Hochpunkt. So konnte ich mich an diesem Tag nur pflegen und mir sagen: "Das geht vorbei."

Klar, ich überlebe solche Phasen immer und dennoch stecke ich manchmal so tief drin, dass ich manchmal denke, wie kann man nur soviel herumsumpfen....

Aber das sind nun mal die "Zeichen" der Zeit und des Lichtkörperprozesses. 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. April 2010 um 12:21 Uhr Weiterlesen...
 

Meine Fasten-Erfahrung

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Ich habe es ja wenigstens versucht!

Ein Entschlackungstag und zwei Fastentage. Das ist doch schon was! Finde ich zumindestens. Dafür, dass ich es früher nie geschafft habe ist das beachtlich.

Am 2. Fastentag bekam ich dann eine seelische Krise, die mich dann veranlasste, wieder etwas zu essen. Ein Grund dafür war: Ich konnte kaum klar denken und ich hätte am liebsten nur im Bett gelegen. Ich musste aber arbeiten und denken! Gut, habe ich gedacht, vertagen wir es auf später.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 10. März 2010 um 10:34 Uhr Weiterlesen...
 


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