Ostern ist vorbei und mein ganz persönlicher Sumpf und Morast ist auch durchwandert.
Schon ca. eine Woche vor Ostern hatte ich das Gefühl mir geht es mental so schlecht, wie schon seit langem nicht mehr. Karfreitag war diese Befindlichkeit dann auf ihrem Hochpunkt. So konnte ich mich an diesem Tag nur pflegen und mir sagen: "Das geht vorbei."
Klar, ich überlebe solche Phasen immer und dennoch stecke ich manchmal so tief drin, dass ich manchmal denke, wie kann man nur soviel herumsumpfen....
Aber das sind nun mal die "Zeichen" der Zeit und des Lichtkörperprozesses.
Habe ich im Laufe der letzten zwei Jahre doch sehr viel Übung in diesem Thema "Sumpfen" bekommen und gemerkt, wenn ich meine Befindlichkeiten Befindlichkeiten sein lasse, dann geht es mir nach kurzer Zeit schon sehr viel besser. Befindlichkeiten sein lasse, bedeutet für mich, die Gewissheit zu haben, es ist bald vorbei.
Meistens dauert die Durchwanderung solcher Täler wenige Stunden im Höchstfalle ein bis zwei Wochen. Je nachdem, wie ich mit diesem Thema umgehen. Früher dachte ich, ich versinke in meinem mentalen Sumpf. Heute dauert es wenige Stunden, dann bin ich damit durch.
Mein Karfreitags-Traum
Wie bereits geschildert, Karfreitag war dann meine "persönliche Kreuzigung". Um die Mittagszeit hatte ich eine eigentümliche Erfahrung, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte und dennoch habe ich so etwas noch nie erlebt. Eine Mischung aus Todesangst und Panik machte sich in mir breit und dennoch konnte ich nichts tun. Ich war im Halbschlaf und konnte nicht handeln. Weder wach werden, noch tief schlafen. Ich ortete nur ein komisches Wesen Richtung Rippen, hinten. Es fing an, an mir zu saugen. Brrrr.
Das Gleiche dann vorne unter dem Herzen. Aber wie man sieht, ich habe es überlebt und dennoch hatte ich ein paar Tage daran zu knacken, da mich immer wieder diese Angst und Hilflosigkeit überfiel. Nichts tun zu können.....Nichtstun war hier auch das Mittel der Wahl. Mehr als zu atmen, mich nicht zu wehren und es anzunehmen, konnte ich auch nicht tun.
Auch wenn es nur ein Traum gewesen sein mag, dieser Traum war für mich sehr real. Denn, versuchte ich dieses Wesen, was mir dunkel erschien und ca. 20-30 cm lang war, abzunehmen, so wehrte es sich vehement dagegen. Es fing regelrecht an zu quieken und gab Geräusche von sich. War es nun Traum oder Wirklichkeit? Keine Ahnung. Für mich war es schon real.
Und jetzt geht es mir wieder gut.





