Lebensberatung

...Aktuelles, Spirituelles und Witziges

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Meine Arbeit Fasten - und was kommt dann?

Fasten - und was kommt dann?

E-Mail Drucken PDF

Vorgestern habe ich mich entschlossen "Heilzufasten" nach Buchinger.

Anlass zum Fastenentschluss war, dass mir immer wieder ein Artikel oder das Wort "Fasten" auffiel. Also gesagt getan: Fasten ist angesagt.

Ich habe dann im Internet mal nachgelesen und es hört sich nicht so anstrengend an wie eine Diät. Kräutertee und Säfte trinken, das ist okay.

Ehrlich gesagt, habe ich es nie geschafft zu Fasten. Die Leute, die das konnten habe ich immer bewundert. Ohne etwas zu essen? Ausserdem habe ich es auch nie ernsthaft in Betracht gezogen, weil ich nicht hätte rauchen können. Das Rauchen habe ich hinter gelassen, jetzt probiere ich das Fasten aus. Interessant!

 

Allein die Fastenberichte der Menschen, die das öfters machen, reizt natürlich sehr. Geistige Klarheit, neues Geschmacksempfinden, da ist das Abnehmen nur ein angenehmer Nebeneffekt.  

Gut, den 1. Tag - Entlastungstag - habe ich hinter mir. Das klappte auch wunderbar, morgens Kräutertee, Wasser und zum Frühstück Joghurt mit Müsli, ungesüsst natürlich. Sehr ungewohnt für mich. Müsli esse ich ja gerne, aber ohne Zucker. Naja, schauen wir mal.

Vormittags nochmal ein bisschen Müsli mit Banane. Kein Hunger, alles gut!

Mittags einen Salat oder eher Salätchen, aber es war okay. Einen Kaffee gab es dann auch noch, hätte nicht unbedingt sein müssen. Wasser und Tee oder Obstsaft ist eher vorzuziehen, aber was soll´s, wenn man den Kaffee in "netter Gesellschaft" trinkt. (In meinem Fall war es ein Mann :-).

Und abends dann eine Brühe mit Reis uns Leinsamenkörnern. Sehr lecker, ehrlich! Wenn man weiß, dass man nichts anderes zu essen bekommt. Und das Ganze dann mit einem kleinen Löffel gelöffelt.

Nachmittags hatte ich dann schon verschiedene Säfte für die kommenden Tage eingekauft. Einen Gemüsesaft aus dem Reformhaus, den ich sonst nie freiwillig trinken würde (mit Rote Beete, Artischocke). Aber ich denke, wenn man ausser Wasser und Tee nichts anderes zu sich nimmt, dann wird so ein leckerer Gemüsesaft einfach nur umwerfend sein. Ich werde berichten!

Dann Obstsaft ohne Zuckerzusatz, Gemüsebrühe (ich habe mir natürlich die falsche gekauft - Hüherbrühe, da hier stand ohne Glutamat), nein, es muss eine Gemüsebrühe sein. Zwei verschiedene Kräutertees, hier war ich extra in einem Teeladen. Natürlich war der Tee auch nicht richtig! Ich hätte es vorher doch nochmal lesen sollen. Zwei schöne aromatisierte Tees, einer mit Olivenblättern und Zitronengras und der andere ein "Schietwettertee" - das haben wir ja nun Gott sei Dank nicht mehr - trotzdem, beide Tees sind aromatisiert und damit nicht gut für das Fasten.

Also gibt es jetzt Kamillentee, Pfefferminztee und einen Entschlackungstee darf es auch noch sein.

Und nicht zu vergessen: ein Abführmittel. Ein Klistier, habe ich schon mal versucht, geht nicht. Empfohlen wurde hier auf einer Webseite, die mir sehr gut gefällt (www.heilfasten-berater.de)  und mir auch gut weitergeholfen hat, das FX-Passage-Salz. Es riecht ja ganz gut, aber 1/4 Liter davon trinken, hm, muss nicht ungedingt sein.. Dennoch - 2mal habe ich es schon geschafft, es zu trinken. Ergebnis: ehrlich gesagt: nix....Lächeln Abwarten und Tee trinken!

Soweit so gut, Tee kann ich durchaus geniessen, nur heute morgen kamen mir so Gedanken in den Sinn: Was bleibt mir noch im Leben? Jetzt esse ich nicht mehr, jetzt rauche ich nicht mehr?! Was bleibt? Was soll ich denn den ganzen Tag machen, ohne etwas zu essen? Ja, was bleibt dem Menschen, wenn so etliches aus seinem Leben aufgegeben wird? Im Moment weiß ich es auch nicht so genau. Meine Jungs da oben meinten: Kreativität, Unabhängigkeit (ja, kann ich nachvollziehen, zumindest beim Rauchen - als Nichtraucher muss ich mir nicht immer eine Stelle zum Rauchen suchen), eine andere Einstellung zum Körper (nicht die Bedürfnisse meines Körpers bestimmen mein Leben).

Das ist die eine Stimme, die in mir herummeckert. Die andere Stimme sagt: Abwarten, es wird Zeit, dass nach so langer Zeit mal der Körper gereinigt wird. Obwohl - es scheint nicht nur der Körper zu sein, der gereinigt wird, nein auch die Seele, die Einstellung zum Essen. Schauen wir mal...

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 10. März 2010 um 10:35 Uhr  

Werbung